AMG legt nach: Der C 63 als Edition 507.

01.02.2013 | Dominik Bischoff | News

C 63 AMG Edition 507_a

Bevor im nächsten Jahr die neue C-Klasse und natürlich die entsprechenden AMG-Versionen an den Start gehen, legen die Ingenieure aus Affalterbach noch mal nach. Das Ergebnis: Der C 63 AMG „Edition 507“. Und hier ist der Name Programm.

507 PS leistet der modifizierte 6,3-Liter-V8-Motor im Editionsmodell. Dass sind noch mal 50 PS mehr als in der „normalen“ AMG-Version und nur 10 PS weniger als im Black Series-Modell der C-Klasse. Möglich wird die Leistungssteigerung durch das angepasste Motorinnenleben des AMG-Triebwerks: Die vom SLS AMG übernommenen Schmiedekolben sorgen zusammen mit neuen Pleueln und einer Leichtbau-Kurbelwelle für eine Gewichtsersparnis von drei Kilogramm. Direktes Resultat der vebesserten, weil reduzierten Masseträgheit: Höhere Drehzahlen und ein um 10 Newtonmeter erhöhtes Drehmoment. Die Höchstgeschwindigkeit der Editionsmodelle liegt bei elektronisch begrenzten 280km/h, denn alle Varianten sind serienmäßig mit dem AMG Driver’s Package ausgestattet. Sinnvollerweise hebt AMG nicht nur die Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit an, sondern legt auch gleich noch einen Gutschein für die Teilnahme an einem Fahrertraining der AMG Driving Academy oben drauf.

Äußerlich ist der „507“ auch auf den ersten Blick zu erkennen: Vor allem an der Motorhaube – die stammt nämlich vom C 63 AMG Coupé Black Series. Zwei Öffnungen in der markanten Aluminium-Motorhaube unterstützen den Abtransport der Motorwärme. Neue AMG Leichtmetallräder im Kreuzspeichen-Design mit 235er Bereifung vorn und 255er Reifen hinten, jeweils im 19-Zoll Format, sind ein weiteres exklusives Merkmal der „Edition 507“. Die AMG Leichtmetallräder in besonders leichter Schmiedetechnologie stehen in zwei Varianten zur Wahl: titangrau lackiert und glanzgedreht oder mattschwarz mit glanzgedrehtem Felgenhorn. Weitere Design-Neuheit sind die AMG Sport-Streifen in Graphitgrau matt oberhalb der Seitenschwellerverkleidungen. Für den aggressiv-sportlichen Auftritt sorgen die abgedunkelten Scheinwerfer.

Damit das Ganze nicht nur gut nach vorne geht, sondern auch adäquat wieder entschleunigt wird, kommt im Editionsmodell eine Hochleistungs-Bremsanlage mit Verbundtechnik zum Einsatz. Zu den Vorteilen der Verbundbauweise zählen die höhere Standfestigkeit und das geringere Schirmungsverhalten. Zudem bringen die Verbundscheiben weniger Gewicht auf die Waage: Aus den geringeren ungefederten Massen resultieren Vorteile beim Ansprechverhalten der Feder-/ Dämpferelemente. Optisches Highlight der Bremsanlage: Die 6-Kolben-Aluminium-Festsättel an der Vorder- und 4-Kolben-Festsättel an der Hinterachse sind komplett rot lackiert.

Weltpremiere für den geschärften C 63 AMG ist der Genfer Automobilsalon, der ab dem 05.03.2013 seine Türen öffnet. Die Verkaufsfreigabe startet am 08. April 2013; die Markteinführung in Deutschland beginnt im Juni dieses Jahres.