30. 12. 2015 | Christian Sauer | Lifestyle, Testrides
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Lufthansa Private Jets
Wir testen die derzeit exklusivste und schnellste Art, per Flugzeug zu reisen. Außerdem stellen wir die passenden First Class Services der Lufthansa am Boden vor.

„Die Zeit vergeht wie im Flug“ – dies passt gleich in vielerlei Hinsicht zu dem High-End-Angebot der traditionsreichen Fluglinie mit dem Kranich als Wappentier. Mögen andere Airlines wie Emirates oder Etihad mit immer neuen Features à la Duschen oder abgetrennten Privatkabinen punkten, ist und bleibt die altehrwürdige Lufthansa in Sachen Qualität und Service eine der besten Fluggesellschaften der Welt. Das können vor allem Passagiere in der First Class auf Langstrecken-Flügen erleben, wo sie traditionell von einer roten Rose begrüßt werden und jährlich acht Tonnen Kaviar verspeisen. Passend dazu bieten die First Class Lounges in München und Frankfurt sowie das dortige First Class Terminal eine exklusive Atmosphäre zum Arbeiten, Dinieren und Entspannen vor oder nach langen Reisen. Doch wie lässt sich der weltweit bekannte und geschätzte Luxus auch auf kurzen Strecken zu oder von den großen Drehkreuzen und zu nicht im Linienbetrieb angeflogenen Zielen umsetzen?

 

Die Antwort auf diese Frage beantwortete Lufthansa vor zehn Jahren zeitgleich zur Einführung der schwarzen HON Circle Card für extrem fleißige Vielflieger mit der Gründung von Lufthansa Private Jet powered by Netjets. Dank der Kooperation mit dem weltweit größten Anbieter von Geschäftsreiseflugzeugen hat Lufthansa in Europa sowie in Nord- und Mittelamerika direkten Zugriff auf hunderte Jets verschiedener Größe. Sie können jederzeit telefonisch über eine Concierge-Hotline gebucht werden – in Europa wird die Verfügbarkeit bis zehn Stunden vor Abflug garantiert. Auf Wunsch wird auch ein individuelles Profil für Stammkunden mit persönlichen Vorlieben beispielsweise für Lieblings-Getränke angelegt. Bereits jetzt werden darüber ebenfalls VIP-Packages wie Reisen zur Oscar-Verleihung nach Los Angeles angeboten und zukünftig könnten vielleicht sogar noch individuellere Wünsche erfüllen lassen. Doch zurück zum eigentlichen Geschäftsmodell von Lufthansa Private Jet, wo mit mehr als 1.000 Flügen pro Jahr rund zehn Millionen Euro Umsatz generiert wird. Der Fokus liegt auf kontinentalen Point-to-Point oder Zubringer- und Anschluss-Flügen mit kleinen oder mittelgroßen Jets von Cessna und Embraer. Doch auf Anfrage werden auch Langstreckenflüge mit Bombardier Global 6000, Dassault Falcon 7X, Gulfstream G550 organisiert.