SEABOB F5 S – rasant auf und unter Wasser

14.07.2016 | Christian Sauer | Lifestyle, Testrides

SEABOB F5 S
Pünktlich zur Mittelmeer-Saison präsentiert sich das „hottest water toy“ noch attraktiver. SEABOB bietet state of the art Qualität und individuelles Design – Made in Germany. Der schnellste Wasserschlitten der Welt soll exklusive Höchstleistung mit nachhaltigem Umweltbewusstsein verbinden. Wie sich das anfühlt, haben wir vor Formentera getestet.

Weltweit schwören erfahrende Yacht-Eigner, ebenso wie VIPs und Prominente aus dem Showbiz seit Jahren auf die einzigartigen Aqua-Scooter. Selbst Profisportler zeigen sich begeistert: „Das Fahren des SEABOB ist sehr leicht. Er ist stark, er ist leicht zu bedienen, er bewegt und dreht sich wirklich gut.“ sagt Bjørn Dunkerbeck, der mit 41 Weltmeistertiteln erfolgreichste Windsurfer aller Zeiten und auch der Weltrekord-Schwimmer sowie 4-fache Weltmeister Paul Biedermann zeigt sich beeindruckt: „Wahnsinn, wie schnell der SEABOB unter Wasser ist. Wie ein Delfin!“ Ob in Salzwasser, Süßwasser oder sogar in Swimmingpools; solo oder zusammen mit Freunden –  er ist überall einsetzbar. Außer einer Schwimm- oder Tauchbrille und Badebekleidung ist kein spezielles Equipment notwendig. Nach einer kurzen Einweisung sollte jeder die einfache Bedienung mit nur vier Sensortasten und einer Art Gashebel für die rechte Hand verstehen.

Auf dem zentralen TFT-Farb-Display werden die wichtigsten Informationen wie die Motor- und Wasser-Temperaturen, die Tauchtiefe, die gewählte Leistungsstufe und der aktuelle Akkuladezustand angezeigt. Nachdem ein integrierter GoPro-Mount in der Vergangenheit auf wenig Interesse stieß, soll zukünftig eine fest installierte Kamera den Piloten ermöglichen, die Erlebnisse festzuhalten und über Bluetooth-Verbindung in Echtzeit zu teilen. Auch wenn mit dem SEABOB entspanntes Cruisen möglich ist, wird man(n) sich wohl spätestens dann von dem rasanten Geschwindigkeitsrausch mit bis zu 20 km/h Topspeed verführen lassen. Bereits auf dem Wasser fühlt sich das schon sehr schnell an und es wird noch besser. Doch erstmal übe ich Kurvenfahren. Mit jeder Minute, die ich an beziehungsweise mit dem Bauch auf dem SEABOB hänge, gelingen Richtungswechsel dank Gewichtsverlagerung – auf Höhen- oder Seitenrunder wird verzichtet – umso spielerischer.

 

Spätestens bevor die erste Tauchfahrt unternommen wird, sollte die Badekleidung besser nochmal auf ihren festen Sitz geprüft werden. Obwohl die Geschwindigkeit wegen dem größeren Widerstand unter Wasser naturgemäß geringer ist, beeindruckt der Vortrieb noch mehr. Für Sicherheit sorgt die serienmäßige Programmierung der Tauchtiefe auf 2,5 Meter, bei der die Leistung stark gedrosselt wird und der SEABOB dank seinem Auftrieb langsam von sich aus auftaucht. Sporttaucher können dem mit Zusatzgewichten entgegenwirken und über die Bordelektronik eine maximale Tiefe von 40 Meter einstellen. Dabei liegt der Fokus weniger auf Höchstgeschwindigkeit, denn auf Kraft und Reichweite. Wer schon einmal gegen starke Strömung ankämpfen musste, wird die Entlastung oder Unterstützung zu schätzen wissen. Bei jedem Tauchgang kann so ganz entspannt ein größeres Gebiet erkundet werden. Dabei zeigt sich der umweltfreundliche, emissions- und nahezu geräuschlose Elektro-Jet-Antrieb mit hocheffizienten Lithium-Mangan-Akkus extrem ausdauernd. Die durchschnittliche Betriebsdauer beträgt 60 Minuten und per Schnell-Ladung kann der Spaß für die ganze Familie bereits nach nur 1,5 Stunden fortgesetzt werden.

Dank dem Einsatz von hochwertigen Bauteilen aus Carbon, speziellen Keramikbeschichtungen und seewasserbeständigen Edelmetallen wiegen die aktuellen Modelle SEABOB F5 mit 480 N / 2,5 kW (3,3 PS) und F5 S mit 680 N / 4,0 kW (5,3 PS) lediglich zwischen 29 und 35 kg. Damit sind sie deutlich leichter und mit einer Länge von 1,15 Meter auch kompakter als Jetskis. Weder für den Einsatz auf Yachten, noch von Häfen oder vom Strand aus wird ein Kran benötigt. Stattdessen kann jeder SEABOB per Hand aus dem Wasser gehoben, an Land getragen und problemlos auch im Kofferraum eines üblichen Autos transportiert werden. Kein Wunder also, dass das innovative Wasserfahrzeug ohne Führerschein- oder Registrierungpflicht zusätzlich zu Privatpersonen immer mehr Beach Clubs, Hotels und Resorts mit seinen vielseitigen Qualitäten überzeugt. Kooperationen wie mit dem angesagten Hard Rock Hotel auf Ibiza oder dem legendären Yuan & Andrea Restaurant, dessen Abschnitt des Illetas-Strandes sogar zum SEABOB Beach umbenannt wurde, sollen die Bekanntheit weiter steigern.

Seit mehr als zehn Jahren werden die „luxury seatoys“ der CAYAGO AG mit Sitz in Stuttgart von inzwischen 65 Mitarbeitern in der SEABOB-Manufaktur in Bad Salzuflen in Handarbeit hergestellt. Neben dem weltweit patentierten E-Jet Power System mit wird natürlich auch das einzigartige Design weiterentwickelt. Es stellt eins der Erfolgsgeheimnisse von SEABOB dar und hat bereits zahlreiche Auszeichnungen wie den renommierten Red Dot Award gewonnen. Mit der erweiterten Farbpalette samt Bicolor-Design und individuellen Einzelanfertigen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. So lässt sich jeder SEABOB dem eigenen Geschmack und beispielsweise dem Styling der eigenen Yacht anpassen. Limitierte Sondermodelle wie zum Beispiel die SEABOB F5 S Lady ’65 und Cubic ’65 mit Retromotiven des Künstlers Jaume Vilardell anlässlich des 50. Jubiläums der britischen Werft Princess Yachts die schier unendliche Gestaltungsfreiheit. Darüber hinaus rundet das umfangreiche Angebot an Original-Zubehör das außergewöhnliche SEABOB Vergnügen ab, das bei rund 8.000 Euro beginnt.