30. 12. 2015 | Armin Sauer | Testrides
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Dunlop Mercedes-AMG GT S
Drivers Club Germany Redakteur Armin Sauer überzeugte sich im Rahmen der AMG Driving Academy von der Leistungsfähigkeit der neuesten Dunlop-Reifen. Dabei gingen mit dem A 45, CLA 45, C 63 sowie dem GT S verschiedene AMG-Modelle an den Start.

Seit der Saison 2014/2015 ist Dunlop der offizielle Reifenpartner der AMG Driving Academy. Diese Partnerschaft stellt den nächsten Schritt im konsequenten Ausbau der Zusammenarbeit von Mercedes-AMG und Dunlop dar. Beide Marken zeichnen sich unter anderem durch einen extrem hohen sportlichen Anspruch an die Leistungsfähigkeit der eigenen Produkte aus. Seit 2011 ist Dunlop offizieller Partner von AMG Customer Sports Gemeinsam und gemeinsam haben beide in den letzten Jahren zahlreiche Erfolge im Motorsport errungen.

Richtige Rennen standen zwar nicht auf dem Plan, aber bei trockenem und sonnigem Wetter konnten wir auf dem Hockenheimring einen Tag lang in unterschiedlichen Sektionen die Reifen und Fahrzeuge im Renntempo ausgiebig testen. Nach dem obligatorischen Briefing und einem kleinen körperlichen Lockerungsprogramm für alle Teilnehmer wurden die Gruppen eingeteilt. Jeder Gruppe wurde ein Instruktor zugewiesen, der bei allen Fahrten am Kopf der Gruppe das Tempo vorgab. Die jeweils ersten beiden Runden konnten wir noch easy folgen. Aber dann wurde das Tempo sukzessive bis zum Renntempo gesteigert, was den einen oder anderen aus der Gruppe schon an seine Grenzen brachte.

 

Unsere Fahrzeuge an diesem Vormittag – A 45 AMG, CLA 45 AMG und Mercedes-AMG C 63 –waren mit dem Dunlop Sport Maxx RT bestückt. Die Fahrten rund um den Hockenheimring haben gezeigt, dass dieser Reifen zusammen mit den AMG-Fahrzeugen eine Symbiose bildet und auch in Grenzbereichen noch zu beherrschen ist.

Ohne Instruktors ging es dann zum Handlingkurs: Hier musste jeder für sich ohne die Vorausfahrt des Instruktors einen kleine Parcours so schnell wie möglich bewältigen. Am Ende sollte das Fahrzeug mittels Vollbremsung in einem vorgegeben Bereich zum Stillstand gebracht werden. Die Fahrzeuge, die hierfür zur Verfügung standen, waren der A 45 AMG und der CLA 45 AMG bestückt mit Dunlop Sport Maxx RT. Auch diese extremen Belastungen durch Querbeschleunigung und heftigem Bremsen waren für die Reifen keinerlei Problem.

 

Das Highlight an diesem Tag waren dann die Runden auf dem neuen Mercedes-AMG GT S: Die Leistung von über 500 PS verlangte nach einem anderen Reifen – dem Dunlop Sport Maxx Race. Auch bei dieser „Partnerschaft“ zeigte sich, dass dieser Pneu wie auch der Sport Maxx RT in enger Zusammenarbeit zwischen Dunlop und AMG entwickelt wurden. Der GT S mit dem Sport Maxx Race meisterte spielend die schnellen Runden um den gesamten Hockenheimring. Lastwechsel, Vollgas, Anbremsen und in der Kurve wieder beschleunigen, all das machte einen Riesenspaß, brachte uns zum Schwitzen und lies die Reifen „kalt“.

Bei all diesen Fahrten zeigten die Pneus, was sie unter Rennbelastung aushalten müssen und auch ohne jede Beanstandung ausgehalten haben. Wir Fahrer waren am Ende dieses Tages wohl alle ziemlich fertig. Die Dunlop-Reifen hätten wohl noch „ewig“ weitermachen können, genauso wie die Autos von AMG.

Nach diesem tollen Event war wohl jedem von uns klar, was die Profi-Piloten in „normalen Rennen“ und erst recht in Langstreckenrennen wie den 24h Nürburgring körperlich leisten müssen. Das gleiche gilt auch für die Reifen. Ein guter Reifen, der auch Extremsituationen meistert, ist die Lebensversicherung des Fahrers und seiner Beifahrer, nicht nur auf der Rennstrecke.